FührungsEssentials – Wirksam Führen
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Target audience
Führungskräfte des allgemeinen Universitätspersonals, die ihre Führungskompetenzen gezielt weiterentwickeln möchten. Besonders empfehlenswert für Personen, die neu in einer Führungsrolle tätig sind.Content
Modul 1: Die 4 Ebenen der Führungswirksamkeit, 10. bis 11.03.2026
Voraussetzung/en:
• Keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich
• Bereitschaft, sich kritisch-konstruktiv mit der eigenen Führungsrolle und dem eigenen Führungshandeln auseinanderzusetzen
• Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch und Reflexion in der Gruppe
• Interesse an der Optimierung der eigenen Führungsperformance
Ziel/e:
Das Modul vermittelt die essenziellen Grundlagen wirksamer Führung und unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihren Führungsstil authentisch und zielgerichtet zu gestalten. Es fördert die Selbstreflexion und gibt praxisnahe Impulse für den Führungsalltag.
• Verständnis der grundlegenden Prinzipien wirksamer Führung und deren Bedeutung für den Führungsalltag
• Rollenklarheit als Basis der eigenen Handlungskompetenz als Führungskraft
• Erkennen der individuellen Stärken und Potenziale als Führungspersönlichkeit
• Entwicklung eines authentischen und wirksamen Führungsstils, der den Bedürfnissen des Teams gerecht wird
• Stärkung der Selbstreflexion als essenzieller Hebel der Professionalität als Führungskraft
Inhalt/e:
Die Inhalte dieses intensiven zweitägigen Moduls fokussieren auf 4 zentrale Ebenen der Führungswirksamkeit: 1. Rollenklarheit, 2. Leadership-Kompetenz, 3. Management-Kompetenz und 4. Selbstreflexionsvermögen.
Das Seminar bietet einen Mix aus theoretischem Wissen und praktischen Anwendungen:
• Einführung in die wichtigsten Prinzipien der wirksamen Führung: Wie entstehen Rollenklarheit, Authentizität und Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Führungskraft
• Führung aus dem FFFF: Ein Regelkreis für Führungswirksamkeit
• Bedeutung von Kommunikation und Feedback für den Aufbau starker Beziehungen innerhalb des Teams
• Reflexion der eigenen Führungspersönlichkeit: Werte, Stärken und Entwicklungsfelder.
Sofort einsetzbare Anwendungskompetenz durch ausgewählte Führungs-Tools:
• Zielmanagement und Steuerungsmethodik: Start with WHY!
• Delegation zwischen Sach- und Verhaltens-Zielen
• Personenorientiertes & Situatives Führen: Wer braucht welche Führung
• Formen von Leistungsfeststellung und Feedback
• Methoden der Motivation und Leistungssteigerung von Mitarbeitenden
• Führen mit positiver Psychologie: P.E.R.M.A. - Leadership
Methode/n:
• Didaktischer 3-Schritt als Basis: 1. Kurze Fach-/Methoden-/Theorie-Inputs. 2. Unmittelbar danach Anwendung der vermittelten Zugänge und Tools. 3. Einzel-Reflexion oder Gruppendiskussion der entstandenen Erkenntnisse inkl. Q&A-Session
• Themenbezogene Self-Screenings zur eingehenden Bestandsaufnahme und zum Vergleich in der Gruppe
• Führungs-Experimente, Gruppenarbeiten und ggf. KI-unterstützte Analyse/Reflexion
• Bereitstellung einer hochwirksamen Führungs-Tools-Know-How-Base inkl. digitaler Vorlagen & Checklisten
• Intervision, Kollegiale Fallberatung und Case-Work in Kleingruppen, um voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen
• Peergroup & Transferaufgabe bis zum 2. Modul
Sonstiges:
Peergroup & Transferaufgabe bis zum Folgemodul:
Zur Stärkung der Anwendungs- und Umsetzungskompetenz der im ersten Modul vermittelten Führungs-Skills wird von den Teilnehmer*innen zwischen dem 1. und 2. Modul folgendes erwartet:
- Anwendung von mind. einem der vermittelten Führungs-Tools im konkreten Führungs-Kontext und
- mind. ein Treffen in der Kleingruppe, bei dem die Erkenntnisse daraus reflektiert und mittels kollegialer Beratung optimiert werden
Trainer*in:
Wolfgang Eder
Modul 2: Wirksame Führungskommunikation und Teamführung, 23. bis 24.04.2026
Voraussetzung/en:
• Absolviertes Modul 1 (von 3) und Umsetzung der Transfer-Aufgabe aus Modul 1 inkl. mind. ein zugehöriges Peergroup-Treffen
• Bereitschaft, sich kritisch-konstruktiv mit der eigenen Führungsrolle und dem eigenen Führungshandeln auseinanderzusetzen
• Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch und Reflexion in der Gruppe
• Interesse an der Optimierung der eigenen Führungsperformance
Ziel/e:
Wirksame Führungskommunikation und Teamführung sind die Basis erfolgreicher Zusammenarbeit. Wer Teams zu hoher Leistungsfähigkeit führen will, benötigt ein starkes Repertoire an kommunikativen und gruppendynamischen Kompetenzen.
In diesem Seminar erwerben Sie praxisnahe Tools und Methoden, um Ihre Führungsrolle klar, empathisch und wirksam auszufüllen. Der Fokus liegt auf zielgerichteter Kommunikation, kluger Steuerung von Gruppenprozessen und der Gestaltung förderlicher Rahmenbedingungen für Team-Performance.
Sie lernen
• grundlegende Prinzipien wirksamer Führungskommunikation kennen und anwenden
• Teams in unterschiedlichen Entwicklungsphasen zu steuern und gezielt zu fördern
• Ihre Gesprächsführung in herausfordernden Situationen zu professionalisieren
• Dynamiken in Gruppen zu erkennen, zu reflektieren und konstruktiv zu nutzen
• Techniken der Emotionsregulation und Feedbackkultur für mehr Vertrauen und Zusammenarbeit einzusetzen
Inhalt/e:
Die Inhalte dieses zweitägigen Moduls basieren auf den praxisnahen Ansätzen der Führungskommunikation und Teamführung. Im Vordergrund stehen zwei zentrale Fragen: 1. Wie gelingt wirksame Führungskommunikation? Und 2. Was brauchen Gruppen und Teams, um leistungsfähig zu sein?
Das Seminar bietet einen Mix aus theoretischem Wissen und praktischen Anwendungen:
• Grundlagen wirksamer Führungskommunikation: Bilaterale Gesprächsführung, Authentizität, Auftreten und Ausstrahlung
• „Wer fragt, führt“: Fragetechniken für effiziente und empathische Kommunikation
• Feedback geben, einholen und in Teams verankern
• Umgang mit herausfordernden Gesprächs- und Teamsituationen
• Gestaltung einer funktionalen Informations-, Kommunikations- und Reporting-Landschaft
• Moderation und Steuerung von Teambesprechungen
• Teamdynamik verstehen: Rollen, Rangdynamik und Erwartungen an Führung
• Phasen der Teamentwicklung und deren Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit
• Partizipation, Kooperation und Entscheidungsfindung im Team
• Emotionsregulation und soziale Intelligenz als Schlüssel für Teamkohäsion.
• Strategien gegen Über- und Hyperkommunikation im Führungsalltag
• Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen für Arbeitszufriedenheit und maximale Teamleistung
Methode/n:
• Didaktischer 3-Schritt als Basis: 1. Kurze Fach-/Methoden-/Theorie-Inputs. 2. Unmittelbar danach Anwendung der vermittelten Zugänge und Tools. 3. Einzel-Reflexion oder Gruppendiskussion der entstandenen Erkenntnisse inkl. Q&A-Session
• Themenbezogene Self-Screenings zur eingehenden Bestandsaufnahme und zum Vergleich in der Gruppe
• Führungs-Experimente, Gruppenarbeiten und ggf. KI-unterstützte Analyse/Reflexion
• Bereitstellung einer hochwirksamen Führungs-Tools-Know-How-Base inkl. digitaler Vorlagen & Checklisten
• Intervision, Kollegiale Fallberatung und Case-Work in Kleingruppen, um voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen
• Peergroup & Transferaufgabe bis zum 3. Modul
Sonstiges:
Peergroup & Transferaufgabe bis zum Folgemodul:
Zur Stärkung der Anwendungs- und Umsetzungskompetenz der in diesem Modul vermittelten Führungs-Skills, wird von den Teilnehmer*innen zwischen dem 2. und 3. Modul Folgendes erwartet:
- Anwendung von mind. einem der vermittelten Führungs-Tools im konkreten Führungs-Kontext und
- mind. ein Treffen in der Kleingruppe, bei dem die Erkenntnisse daraus reflektiert und mittels kollegialer Beratung optimiert werden
Trainer*in:
Wolfgang Eder
Modul 3: Angewandte Führung und Reflektierte Praxis, 10. bis 11.06.2026
Voraussetzung/en:
• absolvierte Module 1 und 2 (von 3) und Umsetzung der jeweiligen Transfer-Aufgaben nach den Modulen 1 und 2 inkl. mind. jeweils ein zugehöriges Peergroup-Treffen
• Bereitschaft, sich kritisch-konstruktiv mit der eigenen Führungsrolle und dem eigenen Führungshandeln auseinanderzusetzen
• Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch und Reflexion in der Gruppe
• Interesse an der Optimierung der eigenen Führungsperformance
Ziel/e:
• Eine systematische Entscheidungshilfe für den Umgang mit Konflikten als Führungskraft anwenden können
• Die eigenen Stärken im Umgang mit Konflikten als Beteiligte*r versus als Führungskraft kennen
• Einen fundierten Überblick über verschiedene Möglichkeiten und Verfahren des Konfliktmanagements haben
• Die Konfliktmanagementmöglichkeiten innerhalb des Rahmens der Universität Wien nutzen
• Zentrale arbeitsrechtliche Begriffe und Pflichten kennen. Ziel ist es, ein solides Grundverständnis aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen zentrale Regelungen des individuellen Arbeitsrechts
• Empfehlungen für vereinbarkeitsfreundliches Führen kennen, mit anderen Führungskräften Lösungswege im Spannungsfeld unterschiedlicher institutioneller Anforderungen und individueller Bedürfnisse im Team erarbeiten
• Kollegiale Fallberatung und Intervision als praxisnahes Werkzeug für Führungsexzellenz kennen und anwenden
• Die Kraft von Mastermind-Sessions für persönliche Weiterentwicklung zu nutzen
• Führungsherausforderungen im geschützten Rahmen zu reflektieren und konkrete Lösungen zu entwickeln
• Selbstwirksamkeit als Schlüsselkompetenz zu verstehen und gezielt zu fördern
• Von den Erfahrungen anderer Führungskräfte zu profitieren und gleichzeitig Impulse für das eigene Handeln zu gewinnen
Inhalt/e:
Tag 1: Konfliktmanagement, 10.06.2026, 09:00-17:00 Uhr
Vorstellungen
• Arbeitsvereinbarungen
• Anliegen
Assoziationen & Perspektiven auf Konflikte in Organisationen
• Konflikte mit Mitarbeitenden … (360 Grad?)
• Konfliktanalysen und Konfliktpotenziale
• Konfliktmuster und Konfliktdynamiken
Beteiligt oder 3. Partei als Führungskraft
Individuelle Handlungsmöglichkeiten erweitern
• Konfliktklärungslandschaft individuell
• Mein/e Konfliktstil/e
• Umgang mit emotionalen Gegenübern
• Deeskalation und kooperatives Konfliktgespräch
Wann ist „Konfliktklärung“ gelungen? Woran erkenne ich es?
Das Konfliktklärungssystem nutzen
• Konfliktklärungssystem der Universität Wien
• Vorstellung des Büros für Konfliktberatung der Universität Wien
• Systematische Vorgangsweise, meine Ziele als Führungskraft
Erproben an Fällen / Situationen
• Gesprächsführung z.B. mit der „SBII-Methode“
• Lösungsorientierte Vermittlungsgespräche
• Hilfreiche Tools: Aktives Zuhören, Fragen stellen, Reframen
Trainer*in:
Christine Mattl
Tag 2: Arbeitsrecht und Vereinbarkeit, 11.06.2026, 09:00-12:30 Uhr
a) Grundlagen des Arbeitsrechts
Das Format vermittelt einen kompakten und praxisorientierten Überblick über ausgewählte Aspekte der wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen im Arbeitsverhältnis.
Trainer*in:
Therese Meister
b) Vereinbarkeit als Führungskraft aktiv (vor)leben: Wie Sie als Führungskraft die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Ihrem Team fördern können
• Vereinbarkeit/Work-Life-Balance – welche Bezüge habe ich persönlich und als Führungskraft
• Empfehlungen für vereinbarkeitsfreundliches Führen
• Fallbeispiele aus der Führungspraxis: Arbeitsorganisation, Abwesenheiten, gesundheitliche Einschränkungen
Trainer*innen:
Nina Krebs und Waltraud Schlögl
Tag 2: Reflektierte Praxis, 11.06.2026, 13:30–17:00 Uhr
Führungskompetenz wächst durch Praxis – und durch reflektierte Auseinandersetzung mit dieser Praxis. In diesem Seminar erhalten Sie einen strukturierten Rahmen, um Ihr Führungshandeln zu überprüfen, durch kollegiale Beratung weiterzuentwickeln und sich Inspiration durch kompakte Impulse zu holen.
Der Fokus liegt auf der Kombination aus Reflexion, Erfahrungsaustausch und gezielten Know-how-Nuggets, die Ihre Führungswirksamkeit unmittelbar perfektionieren.
• Kollegiale Fallberatung: systematisches Vorgehen, Rollen und Nutzen für die Praxis
• Mastermind Sessions: kollektive Intelligenz und Netzwerkressourcen nutzen
• Selbstreflexion und Führungs-Mindset als Ressource: Muster erkennen, Handlungsoptionen erweitern, Sicherheit gewinnen
• Knowhow-Nuggets: kurze, praxisorientierte Inputs zu Themen wie Selbstwirksamkeit, Resilienz und bewusster Führungshaltung
• Transfer in den Führungsalltag: individuelle Aktionspläne und Commitments
Methode/n:
• Inputs der Vortragenden
• Strukturierte Analyse von Fallbeispielen
• Arbeit an den eigenen Situationen/Anliegen der Teilnehmenden
• Austausch in Dyaden und Kleingruppen
• Moderierte kollegiale Beratung
• Systematisches Auswählen von Arten und Wegen mit Konflikten umzugehen, anhand von „Entscheidungsbaum Konfliktklärungslandschaft“
• Kurze Simulationen
• Individuelle Reflexion sowie Sharing der Learnings in der Gruppe
• Didaktischer 3-Schritt als Basis: 1. Kurze Fach-/Methoden-/Theorie-Inputs. 2. Unmittelbar danach Anwendung der vermittelten Zugänge und Tools. 3. Einzel-Reflexion oder Gruppendiskussion der entstandenen Erkenntnisse inkl. Q&A-Session
• Themenbezogene Self-Screenings zur eingehenden Bestandsaufnahme und zum Vergleich in der Gruppe
• Führungs-Experimente, Gruppenarbeiten und ggf. KI-unterstützte Analyse/Reflexion
• Bereitstellung einer hochwirksamen Führungs-Tools-Know-How-Base inkl. digitaler Vorlagen & Checklisten
• Intervision, Kollegiale Fallberatung und Case-Work in Kleingruppen, um voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen
Trainer*in:
Wolfgang Eder
Teacher
Wolfgang Eder
Trainer, Executive-Coach und Speaker. Geschäftsführer von Wolfgang Eder Evolution GmbH und Gründer von EQ4.ai
Spezialisiert auf Führungswirksamkeit (mit oder ohne KI), Selbstwirksamkeit im beruflichen Umfeld und Künstliche Emotionale Intelligenz.
Begleitet seit 25 Jahren Unternehmen, Universitäten und die öffentliche Verwaltung in Europa, USA und Asien. Lehrt seit 23 Jahren an der Uni Graz.
Nina Krebs
Mitarbeiterin der Abteilung Organisationskultur und Gleichstellung, Arbeitsschwerpunkte Diversität, Vereinbarkeit vielfältiger Lebensbereiche und Prävention von Belästigung am Arbeitsplatz.
Christine Mattl
25 years of experience with conflict resolution and mediation in higher education and research, in and between organisations, especially family businesses.
Founder of VIELFALT Mediation e.U., member of ZAK Consulting.
Registered mediator (BMJ), coach (ÖAGG), supervisor (ÖVS and LSB), organisational consultant (UBIT), trainer and university lecturer.
Chairwoman of the Committee of the Advisory Board for Mediation at the Federal Ministry of Justice and previously a member of the Arbitration Commission of the Vienna University of Economics and Business for 12 years and chairwoman of forum wirtschaftsmediation for 9 years.
Therese Meister
Therese Meister ist Juristin an der Universität Wien und leitet den Bereich Personalrecht.
Waltraud Schlögl
Mitarbeiterin der Abteilung Organisationskultur und Gleichstellung, Arbeitsschwerpunkte Gender Monitoring und Vereinbarkeit vielfältiger Lebensbereiche.
Additional information
Die Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat, sofern sie alle drei Module sowie die Transfer-Tasks einschließlich der Peergruppen-Treffen erfolgreich absolvieren.
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